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Veröffentlicht am 13. April 2021

Fliegende Pferde in Unterkatz

– Die Pferdedamen und der Pferdejunge stellen sich vor –

Wie im letzten Beitrag angekündigt, wollen wir diesmal genauer hinschauen, wer sich im „Heim“ um die pferdigen Gesellen sorgt und wie entsprechend der Alltag des Pferdejungen aussieht.

Natürlich ist das Arbeiten rund um die beiden Pferde auf freiwilliger Basis. Jedoch versteht es sich sicherlich von selbst, dass die Kids, die sich gerne am Pferd und auf dessen Rücken„austoben“ möchten, auch bei der Pflege und Versorgung der Tiere herangezogen werden. Von den elf betreuten Kindern/Jugendlichen beteiligen sich durchschnittlich sechs an dem Reit- und Trainingsangebot, welches derzeit mindestens einmal pro Woche fester Bestandteil unseres Alltags ist. Aber auch an den anderen Tagen wollen die beiden 4-Beiner versorgt sein.

Die Versorgung der Tiere wird im Rahmen sogenannter „Dienste“ geregelt. Jedes Kind der Wohngruppe hat für je eine Woche einen festen Dienst wie beispielsweise den Müll rausbringen, Abendbrot vorbereiten oder eben auch die Tierversorgung. Eines unserer Kinder wählt fast wöchentlich für sich die Tierversorgung und hatte auch zeitweise eine Art Patenschaft für die Tiere übernommen. Deswegen möchten wir Ihnen in diesem Artikel unseren Pferdjungen Felix (Name geändert) vorstellen.

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Kinder beim Putzen der Pferde

Felix ist zehn Jahre alt und lebt seit circa zwei Jahren in der Wohngruppe. Schon kurz nach seinem Einzug zeigte der Junge reges Interesse an allen Tieren, die in der heilpädagogischen Wohngruppe (kurz: HPWG) leben. Schnell lernte er das 1×1 des Putzens, sicheren Führens und Ausmistens. Auch auf den Pferderücken traute er sich nach kurzer Zeit. Besonders angetan hat es ihm Splash, die Felix aufgrund ihrer Größe symphytischer erscheint. Doch, so Felix: „würde ein Shetlandpony in der Wohngruppe leben, dann wäre die Splash aber sowas von abgeschrieben“. Besonders toll findet es der Junge im Westernsattel durch die Landschaft getragen zu werden und dabei seine Umwelt wahrzunehmen. Aber auch auf den Rücken des großen Osi, schwingt er sich gerne und reitet ihn an der Longe in allen Gangarten auf dem Platz. Galopp macht ihm am meisten Spaß: „Das ist fast wie Fliegen!“

Jeden Morgen vor der Schule geht Felix in den Stall beziehungsweise zur Koppel und kontrolliert, ob ausreichend Wasser und Futter vorhanden ist, sowie den augenscheinlichen Gesundheitszustand der Tiere. Nach Schule, Hausaufgaben, eventuellen Terminen und natürlich einer Spielzeit, geht es in den Wintermonaten ans Ausmisten, Paddock abäpfeln und Heu und Wasser auffüllen. Unterstützt wird er bei dieser anspruchsvollen Arbeit von einem weiteren Kind und/oder den Pädagogen. Insofern die Witterungsverhältnisse einen Koppelgang zulassen, unterstützt er bei Bedarf beim Führen.

In den Sommermonaten entfällt zwar das mühsame und zeitaufwendige Misten, jedoch ergeben sich andere Aufgaben, wie ausreichend Insektenschutz gewährleisten, häufigeres Wasser auffüllen und Koppel auf Schäden kontrollieren.

Ab und an kommt es vor, dass Felix die Tierversorgung „Zuviel“ wird und er sich eine Auszeit wünscht. Er wird dann von den anderen pferdebegeisterten Kindern abgelöst, übernimmt aber meistens schon eine Woche später, von sich aus, erneut die Tierversorgung.

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Felix mit Splash beim Führtraining

Im zweiten Teil dieses Berichtes stellen wir Ihnen nun die Pferdedamen vor, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den kleinen und großen Menschen der Wohngruppe, die Welt der Pferde etwas näher zu bringen und die sich daraus entwickelnden positiven Effekte in den Alltag zu transferieren:

Ich heiße Denise Oberländer und bin 23 Jahre alt. Nachdem ich mein duales Studium im Bereich Soziale Arbeit abgeschlossen hatte, begann ich in der HPWG „Hof Katzamühle“ der ISA KOMPASS GmbH zu arbeiten.
Schon von klein auf begeisterte ich mich für Pferde. Ich lernte die Arbeit mit und am Pferd immer mehr schätzen. Pferde sind sehr feinfühlige Wesen und spiegeln ihre Empfindungen schnell wieder. Wie sie mittels Körpersprache kommunizieren, hat mich schon immer fasziniert. Zudem macht es unfassbar Spaß und Freude eigene Fortschritte und die des Pferdes zu erleben. Auch das Vertrauen, was ein Pferd einem schenkt, ist ein tolles Gefühl. Für mich ist die Arbeit mit dem Pferd sehr ausgleichend, auch wenn sie zugleich sehr anspruchsvoll sein kann. Neben all dem, kommen der Spaß beim Reiten und die Schmuseeinheiten dazu, die das Gesamtpaket abrunden. Die Arbeit mit und am Pferd hält körperlich fit und ist ein super zusätzlicher Vorteil.

Umso mehr freue ich mich, diese Leidenschaft mit den Kindern und Jugendlichen zu teilen und selbst auch noch Vieles lernen zu können.

Mein Name ist Susanne Meukow und ich arbeite seit sechs Jahren in der ISA KOMPASS GmbH. Über kleinere Umwege hat es mich in die HPWG „Hof Katzamühle“ verschlagen – einen Ort, der mir die Möglichkeit gab, meine Affinität zu Pferden mit dem beruflichen Kontext zu verbinden. Schon seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Pferden, hatte zeitweise Reitunterricht und Reitbeteiligungen. Konnte ich früher ohne Pferde und das ganze Drumherum nicht leben, bereitet es mir mittlerweile mehr Freude mein Wissen und meine Erfahrungen rund um die Equiden an Kinder weiterzugeben und dabei deren positiven Entwicklungsfortschritte in verschiedenen Bereichen zu beobachten. Um unsere Kinder noch gezielter fördern und unterstützen zu können, habe ich in diesem Jahr an einem Seminar zum Thema Konzentrationstraining mit Pferd teilgenommen. Um den Kindern dauerhaft die Möglichkeit zu geben, ihren Alltag mithilfe des Mediums Pferd zu gestalten, haben für mich der artgerechte Umgang und die Fürsorge unserer Partner Osi und Splash und somit die Aufrechterhaltung ihrer physischen und psychischen Gesundheit eine sehr hohe Priorität. Ich bin froh, dass sowohl die Kinder als auch unser Team dieses Interesse teilen und im Alltag unterstützen.

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Denis mit Susanne

Neben der Vorstellung des Pferdejungen und der Pferdedamen wollten wir Ihnen mit diesem Artikel verdeutlichen, dass nicht nur Felix im Alltag bei den Pferden eine riesengroße, wichtige und zuverlässige Unterstützung ist, sondern alle kleinen und großen Menschen ihren Beitrag dazu leisten, damit das Konzept der pferdgestützten Pädagogik funktionieren kann.

Doch wie sieht dieser „Beitrag“ aus? Heißt das, jedes Teammitglied muss mit Pferden arbeiten können, denn schließlich werden die Pferdedamen ja nicht täglich da sein? Und was ist, wenn jemand Angst vor solchen Tieren hat? Diese Fragen werden wir im nächsten Artikel aufklären, indem wir Ihnen einen Einblick in eine Coaching-Sitzung mit Pferd für die Pädagogen geben.

Veröffentlicht am 5. Februar 2021

Mit Pferdepower durchs Jahr

– Der „Hof Katzamühle“ stellt seine Arbeit mit den zwei Vierbeinern vor –

Hallo, wir sind die heilpädagogische Wohngruppe der ISA KOMPASS „Hof Katzamühle“ in Unterkatz.
Wir, dass sind aktuell 11 Kinder im Alter von vier bis 17 Jahren, sechs Erzieherinnen, zwei Pferde, eine Katze, ein Hase und ab und an besuchen uns auch die Hunde der Pädagoginnen in der Wohngruppe.

Im kommenden Artikel soll es aber speziell um unsere zwei Pferde, Osires II und Splashed Tiberary gehen.

Osires II kurz Osi ist ein 18-Jähriger Warmblutwallach, der uns gefühlt, schon immer bei der Arbeit unterstützt, indem er unter anderem die kleinen und großen Reiter an der Longe geduldig über den Platz trägt. Wald und Wiesen sind ihm nicht geheuer und auch sonst sieht er hin und wieder ein Gespenst, doch sobald ein Kind auf seinem Rücken sitzt, ist er unser sanfte Riese.

Splashed Tiberary kurz Splash ist eine 8-Jährige Tinkerstute, die 2017 dank einer Spende unseres Paten, des ehemaligen Kapitäns des SV Werder-Bremen, Clemens Fritz, bei uns einzog.
Die gemütliche Stute ist zwar das komplette Gegenteil von Osi, dennoch möchten wir den kleinen Sturkopf bei Spaziergängen, Turneinlagen und im Alltag nicht mehr missen.

Unsere beiden Pferde haben einen geräumigen Stall zur Verfügung dessen Tor offen steht und somit erlaubt, dass die Tiere jederzeit raus gehen können. An dem Stall angrenzend befindet sich ein Auslauf. Der Stall wird hauptsächlich in den Wintermonaten, bei extrem schlechten Wetter oder übermäßiger Hitze genutzt. In den Sommermonaten stehen Splash und Osi auf den angrenzenden Weideflächen.

Doch wozu braucht ein „Kinderheim“ nun Pferde?

Nun, um es mit den Worten von Paul Mitscherlich zu sagen:
„Der Junge Mensch braucht seinesgleichen- nämlich Tiere,
überhaupt Elementares, Wasser, Dreck, Gebüsche, Spielraum.
Man kann ihn auch ohne das alles aufwachsen lassen,
mit Teppichen, Stofftieren oder auch auf asphaltierten Straßen und Höfen.
Er überlebt es,
doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nie mehr erlernt.“

Getreu diesem Zitat, steht bei uns nicht das Erlernen der Reitkunst im Vordergrund, sondern die persönliche und soziale Entwicklung der uns anvertrauten Kinder. Schwerpunkte dabei sind die Förderung der Motorik, Konzentration, Ausdauer, Kommunikation, Fürsorge, Selbstwahrnehmung, Selbstwertsteigerung und bei Bedarf auch der Stressreduktion. Die Umsetzung des großen Vorhabens geschieht durch den direkten Kontakt und den Umgang mit den Pferden. Durch das Pflegen der Tiere, das Arbeiten im Stall, verschiedene Übungen am und auf dem geführten Pferd erlernen die Kinder, zum Einen Verantwortung für ein anderes Geschöpf zu übernehmen. Des Weiteren lernen sie sich selber besser kennen, denn Pferde sind sensible Tiere, die menschliches Verhalten direkt und unmittelbar spiegeln. Ein Beispiel: Bin ich ängstlich beim Führen, unter Zeitdruck, verärgert  oder gebe den Weg nicht vor, so wird mir mein Pferd (meistens) nicht folgen. Gehe ich jedoch aufrecht und zielstrebig und vermittle somit ein gewisses Maß an Sicherheit, wird es mir folgen. Das heißt, wir erlernen gemeinsam mit dem CO-Trainer Pferd Schritt für Schritt Vertrauen in die eigenen Stärken zu haben und zugleich Schwächen zu erkennen und zu stärken.

Etwas abseits vom Pferderücken planen wir kleinere „tierische“ Projekte mit unseren Kindern.
In diesem Jahr steht beispielsweise die Umgestaltung der Sattelkammer auf dem Plan.
Dunkel, unübersichtlich und zugestellt präsentiert sich der kleine Raum momentan. Ein paar Ideen schwirren den Pferdedamen bereits im Kopf umher. Aber vielleicht haben sie für uns weitere nützliche Anregungen zur besseren Raumgestaltung, die sie uns unter hpwg.unterkatz@isa-kompass.de zukommen lassen möchten. Selbstverständlich werden wir an späterer Stelle darüber berichten.

Mal abgesehen von solchen Highlights stellt sich Ihnen aber wahrscheinlich die Frage, wie nun der Alltag mit den Pferden aussieht? Wer kümmert sich den eigentlich um die Tiere? Müssen sich alle Kinder und Jugendlichen an den Angebot beteiligen? Und wer bringt ihnen all das bei?

Darüber erfahren Sie in den nächsten Wochen mehr, wenn es heißt: „Die Pferdedamen und der Pferdejunge stellen sich vor – ein ganz normaler Tag in der Wohngruppe“.

Denise Oberländer & Susanne Meukow

 

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Pferd Osi

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Pferd Splash

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Osi + Splash

 

Veröffentlicht am 4. Februar 2021

Ein Blick hinter die Kulissen

Wir, die heilpädagogische Wohngruppe Unterkatz „Hof Katzamühle“ der ISA KOMPASS GmbH, sind mit verschiedenen Institutionen vernetzt. Eine davon ist die Grundschule Oepfershausen. Diese ist ein wichtiger Bestandteil für vier unserer Kinder. Es ist ein Ort zum Lernen, Experimentieren, Entfalten und Spielen.

Die Grundschule Oepfershausen vereint viele Vorteile für uns und die Kinder sowie für die Familien der nahe gelegenen Ortschaften. Sie liegt für Schülerinnen und Schüler nahe ihren Wohnorten, ist ruhig gelegen, inmitten der Natur, bietet somit ideale Lernbedingungen und die Verkehrsanbindungen sind für die Kinder optimal und die Anfahrtszeiten sind in einem erträglichen Ausmaß. Da es eher eine kleine Schule ist, ist sie sehr familiär und übersichtlich. Dies macht es den Kindern einfacher, sich an das System „Schule“ zu gewöhnen und Spaß am Lernen zu entwickeln. Weiterhin ist aufgrund dessen eine reizärmere Lernumgebung geschaffen, was es den Kindern leichter macht, den Lernstoff zu verstehen.

Das Lehrerkollegium ist ein stetiger Ansprechpartner für uns und die Kinder. Gerade jetzt, in der Zeit veränderter Bedingungen wie dem ‚homeschooling‘, ist dies umso wichtiger. Das Lehrerkollegium kennt durch regelmäßigen Austausch die Lebenssituation und Biografie der Kinder und deren Familiensystem. Durch die enge Zusammenarbeit wurde ein Rahmen geschaffen, der es ermöglicht, die Kinder gezielt zu fördern und dabei deren individuellen Grenzen wahrzunehmen. Besonders wichtig zu erwähnen ist, dass die Grundschule Oepfershausen immer auf die besonderen Strukturen unserer Wohngruppen Rücksicht nimmt, da sich unser System von dem der Familie unterscheidet.

Zunehmend werden technische Medien und Digitalisierung zum Lernen immer wichtiger. Die Grundschule hat sich dessen angenommen und stellt Lern-Apps zur Verfügung. Aufgrund der  Corona-Pandemie wurden die technischen Mittel noch erweitert.

Jedoch zeigt sich gerade vor dem Hintergrund von Digitalisierung und dem Einhalten wichtiger und notwendiger Regeln, dass ein enger Kontakt zwischen Lehrpersonal und Schülerinnen unabdingbar ist. Gerade für Kinder im Grundschulalter bedarf dies einer verstärkten Kommunikation, um neben dem Lernstoff, der nach Lehrplan vermittelt werden muss, den Kindern weitere wichtige Kenntnisse zu vermitteln – die Akzeptanz von Unterschieden, soziales Lernen im Miteinander, das Vermitteln von  komplexen Zusammenhängen, um Grundlagen für ökonomisch und ökologisch nachhaltiges Denken zu schaffen.

So gab es eine integrative Klasse in der Grundschule. Die Kinder können so lernen, dass es in Ordnung ist, anders zu sein. Ein Verständnis für soziale Gerechtigkeit kann damit vermittelt werden. Weiterhin finden Spendenläufe statt, um Ausflüge zu finanzieren. Dies ist eine wichtige Botschaft für die Kinder, zu lernen, dass man mit Ehrgeiz seine Ziele erreichen kann. Unsere Kinder selbst finden es toll, dass viele außerschulische Aktivitäten stattfinden. Zum Beispiel gibt es die Möglichkeit, einen Fußgänger-Pass zu absolvieren. Zudem werden viele verschiedene Arbeitsgemeinschaften angeboten und den Kindern wird frühzeitig eine gesunde Ernährung u.a durch das „Wasserprojekt“ vermittelt. Zudem besucht der zuständige Förster die Schule, um den Kindern das Thema Wald und dessen Auswirkungen auf unsere Umwelt nahe zu bringen. Im Zuge dessen sammeln die Kinder bei Wandertagen Müll im Wald. Die Verbundenheit zur Natur und somit auch die Sensibilisierung der Kinder, zeigen sich auch auf dem Schulgelände. Neben dem Schulgarten gibt es einen großen Schulhof auf dem Gelände. Dieser bietet viele Bewegungsangebote. Die Grundschule bedient jedoch auch andere Interessen. So gibt es die Möglichkeit, den Computerraum oder die Bibliothek zu nutzen. Damit all dies finanziert werden kann, gibt es einen Förderverein für die Schule. Somit können Materialien für die verschiedenen Bildungsbereiche beschaffen werden.
Alles in Einem bietet die Grundschule Oepfershausen viel für ihre Schüler, um diese individuell fördern zu können. Die Bedürfnisse der Kinder stehen dabei immer im Vordergrund. Das Lehrerkollegium der Grundschule Oepfershausen schafft es mit einem immensen persönlichen Einsatz und einer außergewöhnlichen Identifikation mit dem Schulstandort und der Region, eine Brücke zwischen gezielter Förderung der Kinder und einer individuellen Entwicklung zu bilden. Vor allem in unserer Arbeit ist solch eine Arbeitsweise von großer Wichtigkeit. Danke an die Direktorin und die Lehrerinnen sowie dem Förderverein der Grundschule Oepfershausen für ihr Engagement.
Denise Oberländer

schulfoto_Oepfershausen

Grundschule Oepfershausen

Veröffentlicht am 1. Januar 2021

Ein gutes Jahr 2021

Die ISA Gruppe wünscht allen ein gutes und gesundes neues Jahr!

DANKE Gruß Neujahr 2021

 

 

Veröffentlicht am 9. Dezember 2020

ISA bekennt Farbe zu „Gewalt gegen Frauen“

Weltweit erleuchteten am 25.11., dem Tag gegen Gewalt an Frauen, auf Aufruf der vereinten Nationen bedeutende Gebäude und markante Orte von den Niagara Falls bis zum Hamburger Rathaus in orange. Orange repräsentiert dabei als leuchtende und optimistische Farbe eine Zukunft frei von Gewalt an Frauen und Mädchen und lehnt sich an die Kampagnenfarbe der UN Women der Vereinten Nationen an. Gewalt an Mädchen und Frauen ist eine der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen.

Um für dieses Thema auch in Koblenz und der Region zu sensibilisieren haben fünf Serviceclubs in Koblenz ihre Kräfte gebündelt. Wie bereits zur Taschenbörse haben die Frauenserviceclubs Inner Wheel, Soroptimist International, Zonta Koblenz, Zonta Koblenz Rhein-Mosel und der gemischte Serviceclub Rotary Koblenz-Mittelrhein eine Projektgruppe „We orange Koblenz – gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ gegründet.
Die Mitglieder aller 5 Clubs sind stolz und sehr dankbar über die überwältigende Resonanz auf ihrer geplanten Beleuchtungsaktion am 25.11.  – orange als Farbe der Koblenzer Aktion „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“

Auch die ISA Gruppe war mit dabei und stellte sich bewusst zu dieser Aktion. „Wir erleben tagtäglich in unserer Arbeit der ISA KOMPASS, was es heißt, dass Mädchen und Frauen unter Gewalt von Vater, Ehmann oder anderen Personen leiden und welche tiefen Verletzungen dies in ihrer Seele und Körper hinterlassen kann. Deswegen sagen wir – NEIN zu Gewalt an Frauen und zeigen bewusst Farbe an mehreren unserer Häuser“ so Roman Klein, Geschäftsführer der ISA Gruppe.

So leuchtete am 25. November die Mutter/Vater-Kind-Gruppe der ISA KOMPASS auf der Pfaffendorfer Höhe, das ISA DOMIZIL in Koblenz-Asterstein sowie das Verwaltungshaus der ISA in Koblenz Güls in der Farbe Orange.

 

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Mutter-Vater Kind Gruppe der ISA KOMPASS Koblenz

 

Orange Day_ISA DOMIZIL Asterstein

ISA DOMIZIL Asterstein

Orange day_ISA Verwaltungshaus Güls

Verwaltungsgebäude der ISA GmbH

Veröffentlicht am 26. Oktober 2020

Wir sagen Danke!

Ganz stolz waren die Illsitzer Kinder, als Milena Böhm von der AXA Generalvertretung aus Altenburg, einen Scheck in Höhe von 600,00 Euro der Wohngruppe Illsitz überreicht hat.
Mit diesem Geld werden den Kindern Reitstunden auf dem Reiterhof in Illsitz finanziert.

Auch Frau Lantzsch vom Reiterhof kam gleich mit ihrem Pferd Sarah vorbei.
Nun sind die Kinder schon ganz aufgeregt,  wenn die Reitstunden beginnen  können.
Schon gewusst, Reiten macht nicht nur Spaß, sondern ist gut für die Gesundheit, fördert die sozialen Kompetenzen, die Koordination sowie Balance & Haltung.
Die Wohngruppe Illsitz bedankt sich noch einmal herzlichst bei der AXA Generalvertretung aus Altenburg!

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Veröffentlicht am 26. Oktober 2020

ISA KOMPASS Thüringen auf dem SICHER – ONLINE – KURS

Die Kinder und Jugendlichen unserer Thüringer Wohngruppen möchten sich für die großzügige Förderung der Stiftung KINDERSEELE und der CLEMENS FRITZ-Stiftung bedanken.
Fast nicht zu glauben: insgesamt 17.920,54 EUR standen uns zur Verfügung! Wir mussten uns erst einmal die Augen reiben und das nicht nur wegen der Freudentränen!

Unseren Förderern mussten wir nicht lange erklären, in welcher benachteiligten Rolle  sich unsere Kinder und Jugendlichen befanden. Gerade das Homeschooling war unter den alten Bedingungen ein großes Abenteuer!

Insgesamt 16 neue Kinderlaptops konnten die Kinder und Jugendlichen unserer Heilpädagogischen Wohngruppen in Thüringen in Besitz nehmen.

•    Endlich nicht mehr anstellen für die Nutzung des Internets!
•    Gleichziehen mit der Technik der Mitschüler!
•    Lernsoftware optimal nutzen!
•    Keine Entschuldigungen und peinliche Erklärungen mehr vor dem Lehrer!
•    Sicher und schnell in den sozialen Netzwerken!
•    Telefonieren von Angesicht zu Angesicht!
•    WLAN für die Kids

Das sind nur einige Freudenbotschaften, die sich für uns mit dieser tollen und großzügigen Spende verbinden.
Inzwischen hat die Firma dsign system über Christian Dornheim die Endgeräte in den Wohngruppen installiert.
Alle Laptops sind Dank Christians kompetenter Recherche mit der Kinderschutzsoftware „Salfeld“ ausgestattet. Die Kinder können über ihre individualisierten USB-Sticks sowohl die Schulaufgaben bearbeiten, als auch Socialmedia -Netzwerke kommunikativ nutzen. Speicheraufträge übernimmt die externe Festplatte. Druckaufträge sind ebenso möglich. Das hatten wir zuvor mit unserem veralteten Gerät pro Wohngruppe leider nicht. Alle sind glücklich, zufrieden und begeistert. Die Kinder berichten davon voller Stolz und fühlen sich in ihren zurückliegenden Beschwerden auf den Hauskonferenzen ernstgenommen. Parallel haben wir die Wohngruppen mit einem Gäste-WLAN-Zugang ausstatten können, der ebenfalls hinsichtlich des Kinderschutzes das Nutzerverhalten reglementiert. Es wurden Zeiten hinterlegt, in denen das WLAN verfügbar ist.  So konnten auch die Kontaktaufnahmen mit den Familien unserer Kinder erleichtert werden. Über den Facetime – Modus der privaten Kinderhandys können nun alternativ zu persönlichen Besuchen kostenfreie Gespräche geführt werden. Für die jüngeren Kinder übernehmen dies die Betreuer in einer dem jeweiligen Alter angepassten Variante. Wir hoffen nicht, dass uns zum Jahresende nochmals ein Lockdown droht, sind aber nun wesentlich besser hierfür gewappnet!

Leider ist es uns nicht gelungen, auch Mittel aus dem Digitalpaket des Bundes und der Länder für weitere Endgeräte abzurufen. Förderberechtigt sind laut Land Thüringen nur Schulträger. Diese zeigten sich aber auf unsere Anfragen zum Thema als sehr unsicher und uninformiert. Hier bleiben wir dran.
Ebenso sehen wir eine Verpflichtung des öffentlichen Kostenträgers der Jugendhilfe, uns hier zukünftig besser auszustatten. Laut Rahmenbildungsplan 10-18 und 6-10  sind wir in der Pflicht, mediale Bildung zu vermitteln und zur Verfügung zu stellen. Wir werden diesen Anspruch weiterhin im Rahmen der Facharbeitsgemeinschaften § 78 SGBVIII auf kommunaler Ebene thematisieren und hoffen so, zukünftig auch die Administration der Kinderendgeräte als auch die Aktualisierung der Kinderschutzsoftware besser absichern zu können.
Für die Nutzung der Kinderlaptops wurde mit den Kindern, Jugendlichen und Betreuern eine entsprechende Einweisung und Belehrung vorgenommen.
Das Vorhandensein als auch die Nutzung der Kinderlaptops für die pädagogische Arbeit hat nun auch Einfluss in das Medienkonzept der ISA KOMPASS GmbH gefunden.

Wir sind jetzt SICHER-ONLINE und auf KOMPASSKURS!

Ein digitales Dankeschön an die Clemens Fritz – Stiftung und die Stiftung Kinderseele :-)

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Veröffentlicht am 28. September 2020

Fledermäuse kennenlernen

Am 28.08.2020 traf sich der Wanderverein in Seelingstädt, unter der Leitung von Regina Hilbert, mit einem Fledermausexperten vom Naturschutzbund Deutschland. Der Wanderverein, der kleine und große Mitglieder aus der WG Seelingstädt und FWG Arminiuspark zählt, war dafür vom Hallbauernhof zum alten Sportplatz gewandert.
Der Fachmann für Fledermäuse erzählte uns vom Flugverhalten der Tiere, wie sie sich orientieren und was sie in ihrem Lebensraum brauchen. Er thematisierte auch das Fledermausgeschehen in Thüringen und zeigte einzelne Fledermausarten auf Bildern.
In der Abenddämmerung wurden mit einem speziellen Netz Fledermäuse eingefangen und behutsam mit dem Experten inspiziert. Für alle Teilnehmer war es sehr informativ und vor allem spannend. Denn wer kann schon von sich behaupten, dass er eine Fledermaus in der Hand hatte!
Vielen Dank an Frau Hilbert für die gelungene Veranstaltung!

Die Familienwohngruppe Arminiuspark ISA KOMPASS

 

ISA KOMPASS_Fledermäuse kennenlernen

Veröffentlicht am 23. September 2020

After-Summer-Party zugunsten der STIFTUNG KINDERSEELE

Am kommenden Samstag 26. September findet eine After-Summer-Party in Koblenz-Güls auf dem Festplatz statt.

Einlass ab 17 Uhr. Start: 18:30 Uhr bis ca. 22 Uhr.

Der Erlös des Konzerts geht zu Gunsten unserer STIFTUNG KINDERSEELE.

Freuen Sie sich auf Koblenzer Künstler wie Grande Dame Dörthe Dutt, Kult-DJ Torty de Banana, Edelconnection-Frontmann Guido Klöckner und DSDS-Halbfinalist 2018 Lukas Otte!

Tickets gibt es für 15€ unter: https://www.after-summer-party-guels.de/

 

After-Summer-Party_26.09.2020

Veröffentlicht am 9. September 2020

Ferienfreizeit der HPWG Erfurt im Thüringer Wald

Ferienfreizeit der Heilpädagogischen Wohngruppe Erfurt „Am Schwemmbach“ im Zeitraum vom 03.08.-12.08.2020 auf dem Campingplatz Droschkau nahe Altenbeuthen:

Für gewöhnlich finden die jährlichen Ferienfreizeiten der ISA KOMPASS an verschiedenen Orten statt. Dabei werden die Kinder/Jugendlichen der Thüringer Wohngruppen auf Freizeiten wie beispielsweise einer Pferdefreizeit, der Kanufreizeit oder aber auch in eine Jugendherberge nahe Sebnitz je nach ihren Wünschen und Neigungen verteilt. Aufgrund der aktuellen Situation bezüglich Covid-19 hat sich jedoch die HPWG Erfurt „Am Schwemmbach“ dazu entschlossen, eine ausschließlich wohngruppeninterne Freizeit zu gestalten, um den Kontakt nach außen so gering wie möglich zu halten und die verschiedenen Wohngruppen nicht zu durchmischen. Schnell war dabei der Plan gefasst, die diesjährige Freizeit mit dem Zelt zu bestreiten. Die Wahl fiel dabei auf den Campingplatz Droschkau nahe Altenbeuthen, der malerisch auf einer Halbinsel inmitten der Hohenwarte Talsperre gelegen ist. Da jedoch die Wohngruppe bis dato nicht über ausreichend Zeltequipment (bspw. Zelte, Luftmatratzen, Schlafsäcke etc.) verfügte, wurden die im letzten Jahr generierten Spenden dafür verwendet:

1.    Spende:  Die unweit der Wohngruppe beheimatete Bereitschaftspolizei Thüringen hatte 2019 im Kollegium zu einer Blutspendenaktion aufgerufen, initiiert durch Polizeikommissar Christopher Schulz. Die dabei erzielten Erlöse wurden unter den beiden Häusern der ISA KOMPASS in Erfurt (HPWG „Am Schwemmbach“ sowie HPWG „Marbach“) aufgeteilt.
2.    Spende: Im Dezember 2019 lud die HPWG Erfurt „Am Schwemmbach“ zu einem Weihnachtsbenefiz mit DJ in die Räumlichkeiten des KICKERKELLERs Erfurt. Die dabei erzielten Erlöse durch Eintritt sowie durch eine Spendenbox gingen an die HPWG Erfurt „Am Schwemmbach“.

Beide Spenden waren ursprünglich dazu angedacht, den Kindern/Jugendlichen der Wohngruppe einen Schwimmkurs zu ermöglichen, denn auch die Jugendlichen der Wohngruppe wissen sich mitunter nicht sicher im Wasser zu bewegen. Jedoch kam es aufgrund der Einschränkungen durch Covid-19 nicht mehr dazu. Daher konnte für das Geld ein Campingequipment angeschafft werden. Zelte, Isomatten, Schwimm-und Paddelwesten, Versorgungszelt usw. werden uns in den nächsten Sommern noch gut begleiten.

Nachdem alle Vorbereitungen und Planungen für die Freizeit auf dem Campingplatz Droschkau abgeschlossen waren, ging es für Groß und Klein am Morgen des 03. August mittels Zug und Auto in Richtung Thüringer Wald. Schon nach wenigen Tagen konstatierten die drei mitreisenden Betreuer (Kathleen Kettner, 35; Janine Apel, 39; Michael Rößler, 38), dass die Entscheidung, wohngruppenintern zu vereisen, eine ausgesprochen gute Idee war, denn folgende positive Aspekte und Entwicklungen unter den Kindern/Jugendlichen konnten beobachtet werden:

–    Zunächst einmal ist es nicht für jedes Kind in der Bundesrepublik selbstverständlich, eine Reise jenseits des Wohnortes anzutreten. So machte beispielsweise ein 12-jähriges Mädchen der Wohngruppe das erste Mal in ihrem Leben die Erfahrung, was es bedeutet, in den Urlaub zu fahren. Auch für einen 15-Jährigen war es erst die dritte Urlaubsreise, da er dies so aus dem elterlichen Haushalt zuvor nicht kannte.
–    Der Urlaub in einem Zelt ist so ziemlich für jedes Kind ein großes Abenteuer. Nicht nur das ganztägige Toben an der frischen Luft, sondern insbesondere das Einnehmen der Mahlzeiten unter freiem Himmel oder das Erleben eines Gewitterschauers, lassen Groß und Klein die Annehmlichkeiten in den heimischen vier Wänden wieder mit ganz anderen Augen betrachten.
–    Ein weiteres Highlight für die Kinder und Jugendlichen stellte das nahe Ufer direkt vor dem Zelt dar. Keine 30m vom Schlafsack entfernt, ging es täglich ins kalte Nass. Insbesondere die Entwicklung eines 9-Jährigen erfüllte die Betreuer mit großer Freude: Noch vor sechs Monaten, dem Zeitpunkt der Aufnahme in die HPWG, erfüllte den Jungen das Duschen in der Wohngruppe noch mit großer Angst. Nur schrittweise fand er das Vertrauen in die Betreuer*innen, um schließlich auch seinen Kopf mit Wasser abduschen zu lassen. Auf der Ferienfreizeit schließlich tastete er sich von Tag zu Tag weiter ins Wasser der Talsperre voran, um am Ende des Urlaubs gar den Mut zu entwickeln, von einer Betreuerin nach „Räuberleitermethode“ aus dem Wasser heraus gehoben zu werden und schließlich platschend in das Nass einzutauchen.
–    Gleichfalls war das Beobachten des nächtlichen Sternenhimmels abseits städtischer Lichtverschmutzung eine wahre Freude für alle Beteiligten. Dabei konnten neben vorbeiziehenden Satelliten auch Sternenbilder sowie der jährlich stattfindende Perseidenschauer von allen bestaunt werden.
–    Die Großen der Wohngruppe wurden im Laufe der Freizeit damit betraut, das abendliche Lagerfeuer zu bewerkstelligen. Dabei organisierten sie schließlich selbstständig das dafür nötige Feuerholz sowie die fachgerechte Zerkleinerung. Auch das Schüren ebenjenes Feuers gelang von Mal zu Mal besser. Insbesondere eine 14-Jährige gelangte im Laufe der Zeit zu wahrer Meisterschaft und ermöglichte somit Groß und Klein das abendliche Marshmallow-Grillen.
–    Positiv zu beobachten war auch das Agieren der Kinder und Jugendlichen untereinander. Bereits zu Anfang der Einschränkungen durch „Corona“ war den Betreuer*innen auffällig, wie die Gruppe im Gesamten näher zusammenrückte. Dies konnte im Zuge der Freizeit weiter intensiviert werden, da die Gruppe insgesamt deutlich ausgeglichener und untereinander herzlicher miteinander agierte. Insbesondere der Besuch eines Restaurants am Ende der Freizeit machte deutlich, wie diszipliniert, ruhig und rücksichtsvoll die Kinder/Jugendlichen in der Öffentlichkeit aufzutreten in der Lage sind.
–    Mit der großen Anzahl an Zelten (8 Zelte, 1 Küchenzelt) erregten wir vom ersten Tag an großes Interesse unter den anderen Zeltplatzbesuchern. Allen voran eine Bekanntschaft zu einem Paar aus Zwickau mündete in eine dauerhafte Freundschaft. Aus einem Gespräch heraus entwickelte sich vor Ort ein spontaner Stand-Up-Paddle-Grundkurs für alle Kinder und Jugendlichen, der nicht nur den Kindern große Freude bereitete, sondern das Paar schließlich dazu veranlasste, der Wohngruppe ein Stand Up Paddle Board zu spenden, welches Anfang der Woche per Post in der Melchendorfer Straße eintraf.

Insgesamt eine hervorragende Freizeit für die Kinder und Betreuer der Wohngruppe, die nach einhelliger Meinung aller Mitreisenden nach Wiederholung verlangt.

Kathleen Kettner und Michael Rößler

Ferienfreizeit auf dem Campingplatz Droschkau

Ferienfreizeit auf dem Campingplatz Droschkau

Stand up Paddeling wurde von den Kindern begeistert angenommen

Stand-Up-Paddle-Grundkurs für die Kinder