News | Stiftung Kinderseele - Part 2
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Veröffentlicht am 4. Mai 2017

Ein besonderer Tag im Weserstadion mit Clemens Fritz

Auf Einladung des Bundesliga-Profis Clemens Fritz besuchten am 29. April 2017
50 Kinder und Betreuer  unserer Thüringer Wohngruppen das Fußballspiel SV Werder Bremen gegen Hertha BSC Berlin.
Im ausverkauften Weser-Stadion konnten wir ein tolles Spiel erleben, das die Bremer mit 2:0 für sich entschieden.

Begeisterte Kinder der Wohngruppen von ISA KOMPASS Thüringen beim Spiel SV Werder Bremen gegen Hertha BSC Berlin

Ein besonderes Highlight erlebten die Kids im Anschluss an das Spiel.

Im VIP-Bereich lud Clemens zu einem gemeinsamen Abendessen und Autogrammstunde ein.

Clemens Fritz

Autogramme für die Kids der ISA KOMPASS

Lieber Clemens, wir danken dir für diesen unvergesslichen Tag!

Veröffentlicht am 17. März 2017

STIFTUNG KINDERSEELE erhält Spende

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Die STIFTUNG KINDERSEELE der ISA Gruppe konnte sich nach einem erfreulichen Schreiben der Sparkasse Koblenz über eine großzügige Spende in Höhe von 500,00 Euro freuen. Mit dem Spendenbetrag möchte die Sparkasse das Projekt „Kinderzirkus ISANI“ unterstützen.

Die STIFTUNG KINDERSEELE bedankt sich recht herzlich bei der Sparkasse Koblenz und freut sich darüber, die bestehende Kooperation weiter zu stärken und auszubauen.

Veröffentlicht am 2. Februar 2017

Hauswirtschaftskraft für Budenbach gesucht

Für unsere Heilpädagogische Wohngruppe in Budenbach suchen wir ab dem 01.03.2017 eine

Hauswirtschaftskraft

Die Einstellung erfolgt auf GfB Basis (bis 450,00 Euro)

IHR PROFIL

  • Zuverlässigkeit und Freude an der Arbeit und am Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Führerschein Klasse B

IHRE AUFGABEN

  • alle anfallenden Aufgaben im Hauswirtschaftlichen Bereich, dazu zählen hauptsächlich die Reinigung der Gruppenräume, Wäschepflege, ggf. Einkauf von Lebensmitteln laut Essensplan und Absprache mit der Teamleitung, etc.

UNSER ANGEBOT

  • sympathisches und kompetentes Team
  • eigenverantwortliche Position in einem zukunftsorientierten Unternehmen
  • Personalentwicklung
  • eine den Aufgaben und Leistungen entsprechende Vergütung

 Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung – gerne per E-Mail an:

ISA KOMPASS Rheinland-Pfalz gemeinnützige GmbH         

Herrn Dirk Denzer
St. Georg-Str. 26, 56291 Lamscheid
Telefon: 06746 800023-0; Telefax: 06746 800023-911
Mail: verwaltung.lamscheid@isa-kompass.de
Internet: www.isa-kompass.de

Veröffentlicht am 20. Januar 2017

Intensivwohngruppe Riesweiler erhält Spende

Wohngruppe freut sich über die Unterstützung durch regionale Vereine.

In der heilpädagogischen Intensivwohngruppe der ISA KOMPASS wird Kindern und Jugendlichen die notwendige Unterstützung und Hilfe zur ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung geboten. Neben den Möglichkeiten zur Bewegung und zum Spiel auf dem Gelände der Wohngruppe liegt der Teamleiterin Daniela Roth die Integration der Jugendlichen in die regionalen Vereine der Umgebung sehr am Herzen.

Über einen großzügigen Spendenscheck in Höhe von 1.300,14 Euro freute sich Ende Dezember das Team der Intensivwohngruppe. „Wir schätzen die Kooperationen mit den verschiedenen Vereinen aus Riesweiler sehr“, so Daniela Roth. „Die zweckgebundene Spende werden wir für den Aufbau einer Backstube bzw. eines Backhäuschens nutzen.“

IWG Riesweiler_Spendenübergabe_Januar2017

(v.l.n.r.): Helmut Engelmann, Leon Rosenthal, Daniela Roth, Winfried Raschke und Almuth Strahte

Neben dem Theaterverein Riesweiler, dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, dem Kinder- & Jugendverein und der katholischen Kirche, hatte die evangelische Kirche Soonblick-Riesweiler sowie die Frauenhilfe der evangelischen Kirche die Spendensumme zusammengetragen.

Veröffentlicht am 2. Januar 2017

Wohngruppe in Dorweiler sucht Verstärkung!

WIR GEBEN MENSCHEN PERSPEKTIVEN

Für unsere Heilpädagogische Wohngruppe in 56290 Dorweiler (Hunsrück) suchen wir zum nächstmöglichen Termin eine

  • Hauswirtschaftskraft

in Teilzeit mit 20 Wochenstunden.

IHR PROFIL

  • Zuverlässigkeit und Freude an der Arbeit und am Umgang mit Kindern und Jugendlichen
  • Führerschein der Klasse B

IHRE AUFGABEN

  • alle anfallenden Aufgaben im Hauswirtschaftlichen Bereich, dazu zählen hauptsächlich die Reinigung der Gruppenräume, Wäschepflege, ggf. Einkauf von Lebensmitteln laut Essensplan und Absprache mit der Teamleitung, etc.
  • Gartenpflege
  • Versorgung der Tiere
  • etc.

UNSER ANGEBOT

  • sympathisches und kompetentes Team
  • eigenverantwortliche Position in einem zukunftsorientierten Unternehmen
  • Personalentwicklung
  • eine den Aufgaben und Leistungen entsprechende Vergütung

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung – vorzugsweise per E-Mail.

Rückfragen und Bewerbungen an:
ISA KOMPASS Rheinland-Pfalz gemeinnützige GmbH    
Herrn Dirk Denzer
St. Georg-Str. 26, 56291 Lamscheid
Telefon: 06746 800023-0; Telefax: 06746 800023-911
Mail: verwaltung.lamscheid@isa-kompass.de

Veröffentlicht am 22. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!

Allen Mitarbeitenden, Partnern und Unterstützern wünscht die ISA Gruppe fröhliche und erholsame Weihnachtstage und einen guten Start in das Jahr 2017!

 

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Veröffentlicht am 15. Dezember 2016

Schloss Breitungen bringt Kinderaugen zum Leuchten

Die Kinder und Jugendlichen der Heilpädagogischen Wohngruppen der ISA – Kompass Thüringen aus den Landkreisen Schmalkalden-Meiningen und Wartburgkreis, erwartete zu ihrer alljährlichen Kinderweihnachtsfeier ein besonderes High-Light.

Letztes Jahr spürten sie nach einer abenteuerlichen Führung durch die geheimen Gänge des Schlosses den Weihnachtsmann auf und dieses Jahr besuchte er sie am Samstag bei ihrem gemütlichen Kaffeetrinken und weihnachtlichem Gesang im großen Festsaal des Schlosses.

Schon zum zweiten Mal, ermöglichten das Mitarbeiter – Team des Schlosses Breitungen, 60 Kindern und Jugendlichen ein tolles Weihnachtsprogramm. Rund um und im Schloss, konnten die Kinder aktiv werden.  Kreativ- und Bastelangebote fanden in der Schmiede, der Holzwerksatt und in der Weihnachtsbäckerei statt. Unterstützt wurde dies von den  fleißigen, oftmals ehrenamtlichen Mitarbeitern des Schlosses, welche viel Liebe und Zeit in das Projekt investierten. Dank ihres Engagements erlebten die Kinder einen wunderschönen Tag,  in einem märchenhaften Ambiente.

Veröffentlicht am 24. Oktober 2016

Schulbegleitung in Simmern (Hunsrück) gesucht!

Für die Schulbegleitung eines Jungen im Raum Simmern (Hunsrück) suchen wir zum nächstmöglichen Termin einen

•    Erzieher für die Jugend- und Heimerziehung (m/w) /
•    Heilpädagogen (m/w) /
•    Heilerziehungspfleger (m/w)
mit staatlicher Anerkennung

alternativ

•    Sozialarbeiter / Sozialpädagogen (m/w)
•    Dipl.-Pädagogen (m/w)
•    BA, Master oder vergleichbare Ausbildung

in Teilzeit mit 30 Wochenstunden.

IHR PROFIL
•    qualifizierte pädagogische Ausbildung
•    Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe
•    Bereitschaft zur Innovation und Kooperation
•    Führerschein der Klasse B und wünschenswert auch eigener PKW
•    Fähigkeit und Bereitschaft dazu, sich auf Kinder im Schulalltag einzulassen, ihre unterschiedlichen Bedürfnisse wahrzunehmen und entsprechend zu agieren
•    wertschätzendes Handeln unseren Kindern und Familien und gegenüber Schule
•    positives Bild von Schule
•    persönliches Engagement, Flexibilität und psychische Belastbarkeit
•    eigenverantwortliches Arbeiten und Übernahme von Verantwortung
•    hohes Maß an Selbstorganisation

IHRE AUFGABEN
•    Im Mittelpunkt der Betreuungstätigkeit stehen Aufgaben, die sich an den Kompetenzen und Zielen des Jungen im Schulalltag ausrichten
•    Förderung schulischer Fähigkeiten
•    Integration in die Klassengemeinschaft
•    Enge Kooperation mit Schule und Klassenleitung, Wohngruppe und Bezugserzieher
•    1:1 Betreuung des Jungen auch außerhalb der Schule bei Bedarf
•    Teilnahme an Hilfeplangesprächen und Umsetzung der dort vereinbarten (schulischen) Ziele
•    Sicherstellung der aufgabenbezogenen Dokumentation und des Berichtswesens
•    Umsetzung und Einhaltung des Qualitätsmanagements innerhalb des Tätigkeitsbereiches  und Leitbildes

UNSER ANGEBOT
•    sympathisches und kompetentes Team
•    eigenverantwortliche Position in einem zukunftsorientierten Unternehmen
•    Personalentwicklung
•    eine den Aufgaben und Leistungen entsprechende Vergütung

Bei Interesse freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung – vorzugsweise per E-Mail.

Rückfragen und Bewerbungen an
ISA KOMPASS Rheinland-Pfalz gemeinnützige GmbH    
Herrn Dirk Denzer
St. Georg-Str. 26, 56291 Lamscheid
Telefon: 06746 800023-0; Telefax: 06746 800023-911
E-Mail: verwaltung.lamscheid@isa-kompass.de

Veröffentlicht am 6. Oktober 2016

Wohngruppe Cretzschwitz feiert 20jähriges Bestehen

Zur Feier anlässlich des 20jährigen Jubiläums der „ältesten“ Wohngruppe der ISA KOMPASS Thüringen erschienen mehr als 150 Gäste zu Spiel, Spaß und Plaudern über „Damals“. Auch ehemalige Kinder und Mitarbeiter waren gekommen. Auf dem Hof und der großen Wiese herrschte buntes Treiben. Wir sind stolz unsere Cretzschwitzer auch nach 20 Jahren noch so jung und dynamisch präsentieren zu können.

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Einrichtungsleiterin Dorith Weigelt-Richter und Geschäftsführer Thomas Pentzold gratulieren den Cretzschwitzern um Teamleiterin Birgit Müller zum Jubiläum.

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Veröffentlicht am 18. November 2016

ISA Kompass – eine Erfolgsgeschichte

Kürzlich erlebte der 18 jährige Denis seinen letzten Tag in der Intensivwohngruppe Schwarzen der ISA KOMPASS gemeinnützige GmbH im Hunsrück. Ein wenig nervös aber vor allem stolz blickt der junge Mann auf das, was nun vor ihm liegt. Seit dem 1. September 2016 absolviert er die Grundausbildung bei der Bundeswehr in Hessen. Anschließend kommt er zu den Gebirgsjägern nach Füssen im Allgäu. Als Soldat auf Zeit hat er sich für zwei Jahre verpflichtet.
Bereits zehn Jahre ist es her, dass Denis erstmals in die Intensivwohngruppe in Schwarzen der ISA KOMPASS gemeinnützige GmbH kam. Hier hat er mehr als sein halbes Leben verbracht und konnte mit Hilfe und Begleitung seiner BetreuerInnen wesentliche Weichen für die jetzt vor ihm liegende Zukunft stellen.
Doch lassen wir ihn selbst zu Wort kommen, den „Ehemaligen“ aus der ISW Schwarzen:
„Den größten Teil meiner Kindheit und Jugend verbrachte ich in der Intensivwohngruppe Schwarzen. Mit sieben Jahren, kurz vor meinem achten Geburtstag, zog ich dort ein und fand in Katharina Bernard, meiner Bezugserzieherin,  einen Menschen, auf den ich mich verlassen konnte. Sie stand mir zur Seite und hörte mir zu.

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Denis macht derzeit seine Grundausbildung bei der Bundeswehr in Hessen.

An die Jahre zuvor kann ich mich nur noch dunkel erinnern. Vom Hörensagen weiß ich, dass ich nach meiner Geburt zwei Jahre bei meiner Mutter lebte, bevor ich gemeinsam mit meiner Halbschwester für ein paar Jahre zu einer Pflegefamilie kam, aus der mich mein Vater zu sich nahm. Kurz vor meinem achten Geburtstag. kam ich in die Intensivwohngruppe Schwarzen.
Mir ging es damals nicht gut. Die Ärzte und Psychologen diagnostizierten bei mir eine hyperkenetische Störung des Sozialverhaltens, Verhaltensdefizite mit provokantem und aggressivem Verhalten. Der liebevolle und verlässliche Umgang, Versprechen, die gehalten wurden, die warme familiäre Atmosphäre wirkten sich auf mein Verhalten aus. Ich wurde ruhiger, lernte das Zuhören, weil man auch mir zuhörte und fühlte mich in den drei Jahre in der Wohngruppe zum ersten Mal wirklich zu Hause.
Als mein Vater dann den Antrag stellte, dass ich wieder bei ihm einziehe und dies durch das Jugendamt befürwortet wurde, entschied ich mich, zurück in die Lebensgemeinschaft mit ihm zu gehen. In dem einen Jahr, das ich dort verbrachte, kamen Ängste, Wut und Aggression zurück, weil ich Wertschätzung, Zuverlässigkeit und feste Strukturen vermisste, die ich in Schwarzen kennen und schätzen gelernt hatte.
Irgendwann wusste ich, so will und kann ich nicht mehr leben und dann habe ich allen Mut zusammengefasst und Kontakt zum Sozialarbeiter unserer Schule aufgenommen, mit der Bitte, wieder nach Schwarzen zu meinen Freunden zu kommen.

So kehrte ich schließlich zurück in die Intensivwohngruppe Schwarzen, das Zuhause, wo ich Anerkennung und Wertschätzung erfuhr und mich und meine Talente weiter entwickeln konnte. Irgendwo im Hinterkopf hatte ich jedoch das Ideal von Familie. Immer wieder versuchte ich, während meiner Zeit in der Intensivwohngruppe  Kontakt zu meinen Eltern oder Geschwistern aufzunehmen und wurde doch jedes Mal erneut enttäuscht. Jede Enttäuschung, jede Zurückweisung, war für mich wie ein Schlag ins Gesicht und hat mich aus der Bahn geworfen.

Diese Rückschläge haben mich traurig gemacht und ich spürte die Wut in mir wachsen. So kam es dann zu Wutausbrüchen, die mich auch in der Schule zurückwarfen und mich sicher in meiner positiven Entwicklung gestört haben.
Erst nach und nach, nachdem ich viele Enttäuschungen habe einstecken müssen, gelang es mir, mehr und mehr Abstand von meiner Familie zu gewinnen. Und dann endlich fand ich auch meinen eigenen Seelenfrieden.

Die Wohngruppe war mein Zuhause und meine Heimat. Die festen Strukturen gaben mir Halt und Orientierung. Hier lernte ich, was gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Handeln bedeutet und wie man zusammen Ziele erreichen kann. Besonders genossen habe ich die jährlichen Freizeiten – das war immer ein tolles Highlight. Mal ging es mit der ganzen Gruppe nach Ungarn an den Plattensee, mal waren wir in Bayern unterwegs oder in Tschechien. Wir hatten bei diesen Urlaubsreisen immer eine Menge Spaß!

Verantwortung zu übernehmen war mir wichtig und als ich Gruppensprecher in der IWG Schwarzen wurde, hat mich das auch mit einem gewissen Stolz erfüllt. Einer meiner Betreuer hat sogar mal gesagt, ich sei zum Vorbild für die Gruppe geworden. Ich habe so viel gelernt in Schwarzen und man behauptet, dass ich mich zu einem kontaktfreudigen, hilfsbereiten und liebevollen Menschen entwickelt habe. Ich kann nur sagen, es geht mir sehr gut, ich habe es genossen, in der letzten Zeit auch mein handwerkliches Geschick bei der Mitwirkung der Restaurierung von „Alwine“ unter Beweis zu stellen. Das Arbeiten am Krabbenkutter hat richtig Spaß gemacht.
Im Herbst 2015 bin ich umgezogen, und zwar aus der Intensivwohngruppe in die Wohngemeinschaft zur Verselbständigung. Eine tolle Erfahrung, alleine zu wirtschaften, einzukaufen, zu waschen und sich selbst zu versorgen!
Und nun beginnt der Ernst des Lebens, auf den ich mich sehr freue! Am 1. September beginne ich meine Grundausbildung bei der Bundeswehr und ich bin sehr gespannt.
In meiner freien Zeit werde ich zurück nach Schwarzen kommen. Hier leben die Menschen, denen ich vertraue und die mir ihr Vertrauen schenken. Übrigens auch mein „bester Kumpel“. Wir haben uns in der Schule kennengelernt und diese Freundschaft hat Bestand – wir wollen uns beide auf keinen Fall aus den Augen verlieren!“